Mein Lieblingsrezept – Moussaka

Ich liebe Moussaka! Manchmal habe ich keine Lust auf Kalorienzählen und Magerkost, dafür möchte ich etwas essen, das lecker ist und sättigend, das bei mir ein warmes wohliges Gefühl im Magen hinterlässt und mich befriedigt in meinen Sessel zurücksinken lässt – dann koche ich mir etwas Griechisches. Mein Lieblingsrezept ist Moussaka. Die Vorbereitung ist aufwändig, aber das ist schon Teil des Genusses.

Mein Rezept für Moussaka

Rotwein im Glas

© www.oldskoolman.de

Schon allein die Mengen an Öl, die ich zum Anbraten der Auberginenscheiben brauche, ließen manchem Magermodell die Haare zu Berge stehen. Zu deren Beruhigung – ich lasse die Auberginenscheiben sowieso auf Küchenpapier abtropfen. Wenn ich das Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch anbrate, Tomatenmark, Oregano, Salz, Kreuzkümmel und Zimt hinzufüge, erfüllt schon ein leckerer Duft die Küche. Während das Hackfleisch so vor sich hinbruzzelt, schneide ich schon mal die Kartoffeln in Scheiben und koche sie bissfest.

Dann kommt die Soße an die Reihe, die ist auch nichts für Schlankheitsfanatiker. Sie besteht aus Butter, Mehl, Milch und Eiern, gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft verfeinert ist sie eine Allroundsoße, die zu jeder Art von Gemüse passt.
So, die Kartoffeln und das Hackfleisch sind fertig, jetzt muss ich die Kartoffeln, die Hackfleischsoße und die Auberginen nur noch in eine Auflaufform schichten. Ich übergieße die Masse mit der weißen Soße, bestreue alles mit geriebenem Käse und ab in den Ofen damit.

Griechisch essen macht Spaß!

Das Ganze hat zwar bis jetzt eine gute Stunde gedauert, bis die Moussaka fertig gebacken ist, dauert es noch mal rund 45 Minuten, aber die Mühe lohnt sich wirklich. Alles Gute braucht eben seine Zeit. Moussaka ist für mich ein richtiges Familienessen, bei dem alle um den Tisch sitzen, reden, lachen, diskutieren – so wie in Griechenland eben, wo Familie noch etwas zählt. Essen ist doch eine so wichtige und schöne Angelegenheit, für den Körper und für die Seele. Ich bilde mir immer ein, dass ich es den Leuten ansehe, wie sie sich ernähren. Ich freue mich immer, wenn ich meine Familie um mich habe, wenn ich ihnen meine Liebe zeigen kann, und sei es nur durch das Kochen einer Moussaka.

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